(8) KSV Handball
- Speisen: Strauben mit Marmelade, verschiedene Vorspeisen.
- Getränke: verschiedene Getränke.
Allgemeines über den Verein
Im Juni 1988 trifft sich eine Gruppe junger Mädchen, um eine Handballmannschaft zu gründen, und schon am 8. Oktober wird die Gründungssitzung der Sektion Handball abgehalten. Zur ersten Sektionsleiterin wird Christine Salzburger gewählt.
1989
In der ersten Spielsaison beteiligen sich eine Mädchen-Junioren- und eine Mädchen-Zöglingsmannschaft an den jeweiligen Meisterschaften. Nach diesem Probejahr wird der Kalterer Handballverein endgültig als zwölfte Sektion in die Reihen des Kalterer Sportvereins aufgenommen.
1990
Für die anfallende Spielsaison wird ein kompetenter Trainer nach Kaltern geholt, der Kalterer Handballgeschichte schreiben wird: Erwin Huber. Ganze zehn Jahre lang betreut er die Serie C-Damen sowie die verschiedenen Jugendmannschaften, und das mit großem Erfolg.
1991
Ein besonderes Ereignis in diesem Jahr ist die Teilnahme der KSV-Mädchen am größten Handball-Jugendturnier der Welt, der “Interamnia 91” in Teramo. 380 Mannschaften aus vier Kontinenten spielen eine Woche lang auf 40 Spielfeldern um den Sieg. Diese kleine Olympiade ist für die Kalterer Mädchen nicht nur ein Fest des Sports, sondern auch ein Fest der Freundschaft. Die erste Kalterer Bubenmannschaft wird gegründet. Das Training übernimmt Rudi Chiocchetti, der das Traineramt bis zu seinem frühen Tod (im März 1994) inne hatte.
1992
Die Kalterer Handball-Jugendmannschaften nehmen an einem internationalen Turnier in Ungarn teil, die U-16 Buben erhalten den Fair-Play-Pokal.
1993
Nach fünf Meisterschaftsjahren schaffen die Damen zum ersten Mal den Sprung in die Serie B. Die neun Siege und drei Unentschieden bedeuteten den Aufstieg. Siegeswillen, gute Kameradschaft und ein hervorragender Trainer sind der Garant für den Erfolg. An der Führungsspitze gibt es einen Wechsel. Nach sechs Jahren verlässt Christl Salzburger die Sektion. Es rückt jemand nach, der schon seit 1989 den Sektionsleiterstellvertreterposten inne hatte: Viktor Eccli.
1994
Die Buben nehmen erstmals an der “Eccelanza”-Meisterschaft auf regionaler Ebene teil und platzieren sich auf dem 5. Rang. Kaltern ist hinter den Städteklubs Bozen und Brixen die drittbeste Mannschaft aus Südtirol.
1995
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Sektion Handball beteiligt sich eine Herrenmannschaft an der regionalen C-Meisterschaft.
1996
Die Handballer erzielen weitere Erfolge im Jugendbereich: Die U13- Mädchen gewinnen alle vier Turniere ihrer Alterskategorie und sogar alle Spiele. Die U18-Mädchen erreichen zum ersten Mal die interregionale Phase ihrer Meisterschaft und werden auf gesamtstaatlicher Ebene Achte. Erfolge, die für die gute Jugendarbeit in Kaltern sprechen. Neben dem Sportlichen tut sich auch etwas in der Führungsetage des KSV Handball. Es steht wieder ein Führungswechsel an. Viktor Eccli stellt sich nicht mehr der Wahl und so muss eine tapfere Frau dieses Amt übernehmen: Irene Tapfer wird die neue Sektionsleiterin.
1997
Eine Mädchen- und eine Bubenmannschaft nehmen an einem internationalen Turnier in Wien teil.
1998
Die Jugendmannschaften verzeichnen weitere Erfolge: Die U14- und die U16-Mädchen werden jeweils Vizelandesmeister. Auch bei einem internationalen Freundschaftsturnier in Kaltern erreichen die Mädchen einen ausgezeichneten zweiten Platz.
1999
Die U16-Mädchen werden Regionalmeister und erringen einen beachtlichen 3. Platz in der interregionalen Phase. Damit verpassen sie nur knapp die Teilnahme an der Italienmeisterschaft.
2000
Die U18-Damen schaffen den Einzug in die Endrunde zur Italienmeisterschaft, die in Rom ausgetragen wird. Zudem werden sie Vizelandesmeister.
2001
Herausragend in diesem Meisterschaftsjahr ist der Meistertitel der B-Damen unter Trainer Gigi Da Rui, der Sieg in den Playoff-Spielen und somit der gelungene Aufstieg in die Serie A2. Die U18-Mädchen schaffen den Einzug in die Endrunde der Italienmeisterschaft in Pescara und die Herrenmannschaft steigt als Drittplatzierte der Serie C in die Serie B auf. Gleich drei Spielerinnen des KSV werden in die Nationalmannschaft der Zöglinge einberufen.
2002
Der KSV Handball verzichtet auf den Aufstieg in die Serie A2, da sich keine geeignete Halle findet, um die Spiele austragen zu können. So spielen die Kalterer Damen wieder in der Serie B. Dort sind sie eine Klasse für sich und es gelingt wiederum der Aufstieg in die Serie A2.
2003
Die Führung der Sektion entscheidet sich diesmal für den Sprung in die zweithöchste italienische Liga. Dort muss die Mannschaft einiges Lehrgeld bezahlen. Die mangelnde Erfahrung und Verletzungspech führen dazu, dass die Kaltererinnen bis zum letzten Spiel um den Verbleib in der A2 kämpfen müssen. Die Operation Klassenerhalt gelingt.
2004
Die U14-Mädchen werden Vizelandesmeister und die Serie A2-Damen schaffen auch in diesem Jahr - mit viel Glück - den Klassenerhalt. Die Sektion Handball beteiligt sich auch in dieser Saison mit zwei Mannnschaften am internationalen Jugend-Handballturnier in Taufers.
2005
Zum dritten Mal spielt Kalterns Damenmannschaft in der Serie A2. Bislang war immer der Klassenerhalt das oberste Ziel. In dieser Meisterschaftssaison hoffen die Damen, beste Südtiroler Mannschaft zu werden. Dieser Wunsch geht nach einer durchwachsenen Saison nicht in Erfüllung.
2008
Der Verein nimmt mit jeweils einer Mädchen- und Bubenmannschaft an der U14 Meisterschaft des italienischen Handballverbandes FIGH teil.
2009
Der Verein nimmt mit jeweils einer Mädchen- und Bubenmannschaft an der U16 Meisterschaft des italienischen Handballverbandes FIGH teil.
2010
Der Verein nimmt mit jeweils einer Mädchen- U16 und 1 Bubenmannschaft an der U18 Meisterschaft des italienischen Handballverbandes FIGH teil.
Der aktuelle Vorstand der Sektion Handball stellt sich wie folgt zusammen:
Präsident: - Atz Markus
Vizepräsidentin: - Obrist Erna
Ausschuss: - Ambach Karlheinz, Konzert Ilka, Mayr Angelika und Unterthiner Annalies