(2) Ski Club 

  • Speisen: Rippelen mit Beilage, Brathuhn, Bratwurst, Hamburger, Pommes, Weißwürste, Wienerschnitzel mit Beilage, Truthahnschnitzel mit Beilage, Roastbeef mit Beilage.
  • Getränke: Festbier, Hefebier, Spitzenweine, Sekt, Venezianer, Hugo, Cocktails, alkoholfreie Getränke.
  • Musik: Samstag: "Spremuta"; Sonntag: "Sax Martl"; Frühshoppen mit: "Sax Martl".

Allgemeines über den Verein

Die Skilehrer des KSV beim ersten Skikurs auf der Mendel 1963/64. Schon Jahre bevor Kalterer Skibegeisterte einen Skiklub gründeten, war man im Winter mit den Brettln unterwegs. Zunächst auf den Stierwiesen und am Dosbichl, “Skigebiete”, die zu Fuß erreichbar waren, oder später auf der Mendel. Am Kalterer Hausberg wurden bereits vor der KSV-Zeit die ersten Rennen ausgetragen. Der Klassiker war die Abfahrt vom Roen zur Malga und über die gefürchtete Siebenhügelstatt bis nach Halbweg. Die Macher und gleichzeitig Teilnehmer dieser ersten Rennen waren Hartl Wörndle, Karl Seppi, Karl Romen Heini Posch, Walter Spitaler, Otto Hanni, Hermann Pernstich, Otto Pugneth und andere mehr...

 

1960
Richtig professionell geht es in der Marktgemeinde im Bereich Ski alpin seit dem Jahre 1960 zu. Es wird der erste Skiklub im Dorf gegründet. Treibende Kraft ist Gustl Clazzer. Bei der Gründungsversammlung der Sektion Ski im November in der Möltner- Bar (heutiges Laubencafè) geht Gustl Clazzer als erster Präsident hervor. In den Ausschuss werden Hermann Schullian, Mathilde Palla, Mathilde Clazzer und Filibert Morandell gewählt. Gleichzeitig schließt sich die Sektion Ski dem Wintersportverband (FISI) an.

1961
Der Skiklub wird in den Kalterer Sportverein aufgenommen. Es werden nun jährlich die Vereinsmeisterschaften auf der Mendel ausgetragen. Die ersten Sieger sind Imma Sölva und Oswald Andergassen. Das erste und einzige „Dosbichl“-Rennen wird organisiert. Die Zeitnehmung funktioniert abenteuerlich. Jeder Teilnehmer wird beim Start mit einer im Ziel sichtbaren weißen Fahne losgewunken und so die Zeitnehmung in Gang gesetzt. In den ersten drei Jahren des Bestehens werden Skikurse am Vigiljoch abgehalten.

1964
Der Weihnachtsskikurs auf der Mendel wird zum ersten Mal abgehalten. Er erfreut sich von Beginn an größter Beliebtheit. Ganze Generationen von Kalterern erlernen ab jetzt auf der Mendel das ABC des Skilaufens. Die talentiertesten Abgänger werden kontinuierlich weitergebildet und schon bald stellen sich die ersten Erfolge auf Landesebene ein. Die Flachländer aus Kaltern behaupten sich immer wieder gegen die Asse aus den Südtiroler Skihochburgen.

1971
Gustl Clazzer tritt als Sektionsleiter zurück. Hansjörg Wirth Anderlan wird zu seinem Nachfolger gewählt.

1973
Bei der Generalversammlung im Sommer kommt wieder Gustl Clazzer zurück und führt die Sektion für weitere zwei Jahre. Die Obmänner der Wintersportvereine aus dem Überetsch und dem Unterland beschließen in einer gemeinsamen Sitzung in Tramin, künftig zusammen ein Training am Stilfser Joch zu organisieren.

1974
Die Sektion muss einen starken Mitgliederschwund verkraften. In der Nachbargemeinde Eppan wird ein eigener Skiklub gegründet, der viele Kalterer Sportler abwirbt. Aber auch der schneearme Winter trägt zum Abgang vieler Mitglieder bei.

1975
Die Kalterer Skisportler – und auch das gehört zur Chronik einfach dazu – sorgen für negative Schlagzeilen. Innerhalb des Vereins kommt es zu Unstimmigkeiten. Bei der Generalversammlung am 9. April kommt es im Gasthof „Badl“ zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen dem KSVAusschuss und der Sektion Ski. Es wird eine außerordentliche Vollversammlung einberufen. Diese findet am 1. Juli im Kalterer Vereinshaus statt. Dabei tritt Gustl Clazzer und mehrere Ausschussmitglieder der Sektion zurück. Seither sind auch die Protokollaufzeichnungen aus den Jahren 1960 bis 1973 verschwunden. Ob dies im direkten Zusammenhang mit den Vorkommnissen aus dem Jahre 1975 steht, kann bis heute niemand sagen. Othmar Hafner wird zum neuen Sektionsleiter gewählt.


1976
Die Sektion Ski fährt mit ihrer Tätigkeit fort. Auf der Mendel werden Weihnachtsskikurs und Vereinsrennen abgehalten, am Penegal findet das Paarlrennen statt.

1979
Trotz der Gründung eines zweiten Kalterer Skivereins („Ski Club Mendel“) verzeichnet die Sektion Ski mit 192 angemeldeten Schülern einen neuen Teilnehmerrekord beim Weihnachtsskikurs.

1983
Walter Gratl löst Othmar Hafner als Sektionsleiter ab. Nach vier Jahren Funkstille versuchen die beiden Kalterer Skivereine eine erste Annäherung. Beim Skikurs auf der Mendel wird die Preisverteilung gemeinsam durchgeführt.

1984
Schon ein Jahr später werden die Preise beim Abschlussrennen der Skikurse wieder getrennt vergeben. Die Sektion Ski kauft ihren ersten Kleinbus.

1985
Bei der Jahreshauptversammlung wird Albert Morandell zum neuen Sektionsleiter gewählt. Ein weiteres Mal versuchen die beiden Kalterer Skivereine, die Skikurse am Monte Nock in Ruffrè gemeinsam zu organisieren.


1986
Die ersten Fusionsgespräche zwischen dem KSV und dem SC Mendel im Ratssaal der Gemeinde scheitern an den unterschiedlichen Auffassungen, wie künftig gemeinsam im Kalterer Sportverein zusammengearbeitet werden soll.

1993
Unter dem KSV-Präsident Georg Schöpfer kommt es am 24. Juni in den Räumen der Ex-Bauernkellerei endlich zum Zusammenschluss der beiden Skivereine und zwar mit folgendem Beschluss: „Aus den beiden Skivereinen wird ein selbständiger „Ski Club Kaltern“, der dem Kalterer Sportverein angeschlossen ist. Zum Präsidenten wird der bisherige Leiter des SC Mendel, Hermann Ambach, ernannt. Der Skikurs und die Vereinsmeisterschaft sowie das bereits 1983 zum ersten Mal vom Ski Club Mendel veranstaltete „Rennen der Vereine“ werden in Joch Grimm ausgetragen.

1994
Der Skikurs und die Meisterschaften werden wieder auf der Mendel abgehalten. Der SC Kaltern gewinnt einen Paralleltorlauf gegen den Sci Club Ruffré.

1996
Der Ski Club Kaltern organisiert einen Slalom für 11- bis 15-jährige Jugendliche am Monte Nock.

1997
Der SC Kaltern erringt den ersten großen Einzelerfolg: Christoph Kompatscher wird Landes- und Italienmeister im Slalom.

1998
Der Ski Club Kaltern erhält von der Marktgemeinde Kaltern in St. Anton Pfuß ein gemeindeeigenes Gebäude als Klub- und Gerätehaus.

1999
In Kaltern wird das Trainingszentrum Überetsch-Unterland gegründet, an dem bis heute folgende Vereine angeschlossen sind: SC Kaltern, SV Aldein, SC Auer, Eppaner SV, SC Eggen und SC Jochgrimm.

2000
Wieder schreibt ein Kalterer Skisportler Geschichte: Roland Zozin wird Landes- und Italienmeister in der Abfahrt.

2002
Der Ski Club Kaltern erstellt eine eigene Internetseite: http://www.sckaltern.it/

2005
Der Ski Club Kaltern stellt mit Marlies Andergassen die Landesmeisterin im Slalom und die Italienmeisterin der Oberschüler im Riesentorlauf.

2006
Weihnachtsski – Snowboardkurs in Obereggen – Erweiterter Skikurs an 6 Samstagen in Obereggen.
Rennen der Vereine auf der Mendel – 1. Autoplus – Trophäe Kombinationswettkampf Ski & Luftgewehrschießen Christoph Atz wird VSS Landesmeister im Riesentorlauf. Michael Stampfer 7 bei Paralympics in Turin

2007
Weihnachtsski – Snowboardkurs am Jochgrimm –
Gran Prix Gruppe 1 Mannschaft bei Landesmeisterschaft im SG Sarntal –
Michael Sinn - Landesmeister im SG, Vize im SL, Bronze Italienmeisterschaft im SG – Mitglied Landeskader
Christoph Atz – Vize Landesmeister im SG
Sophia Meliss Bronze Landesmeisterschaft VSS RIesentorlauf

Derzeitiger Präsident des Ski Club Kaltern - Thomas Morandell -  335/6038330